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Echoes of Swing  
 
 

Holzlechner-Bass

Der nach seinem Erscheinungsbild bereits sehr mitgenommene Kontrabass ist deutsche Handarbeit und stammt aus Mittenwald. Gerüchte zufolge, dass das Instrument bereits während der Prohibitionsrazzien in Chicago (s. Film: "Manche mögens heiß") zum Einsatz gekommen ist, konnte die historische Forschung bislang nicht bestätigen.
Zwei Tonabnehmersysteme stehen zur Verfügung. Zum einen ein sogenannter Underwood-Piezo-Tonabnehmer, der dem Hörer einen jazzigen Ton vermittelt. Da jedoch oft auch auf Holzbühnen gespielt wird, neigt dieses System sehr schnell zu unangenehmen Rückkopplungen und heftigen Brummgeräuschen.
Ein Magnet-Tonabnehmer der Marke Schaller (Modell 10/70) beugt solchen Erscheinungen vor. Der Ton ist ähnlich fett dem eines Fender-Precision-Basses. Diese letztere Variante kommt in der Gruppe gerne zum Einsatz, da ein breites raumfüllendes tonales Fundament gewünscht wird. Auch bekannte moderne Gypsy-Gruppen bedienen sich dieser Möglichkeit. Als Wiedergabesysteme stehen dem Bass zum einen ein Fender Bassman 60 – Baujahr unbekannt – zur Verfügung. Weiter ein Roland Cube 30 Combo und für größere Gigs kann noch auf einen Warwick 150 Amp plus eine 15 Zoll Hugh&Kettner Bassbox zurückgegriffen werden.

Der Einsatz eines Marshall-Full-Stack mit einem DBA 400 (insgesamt 160 kg) muß verzichtet werden, da der Bassplayer den globalen Kontrakt über die Verminderung strategischer Bass-Amps und Boxen aus dem Hause Marshall unterschrieben hat.

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